Das Land des Klangs (音の国) ist ein kleines Staat, das an das Land des Feuers grenzt. Auf der politischen Karte der Welt der Shinobi erschien es relativ spät, obwohl es unter einem anderen Namen zuvor existiert hatte. Vor der Ankunft Orochimaru hieß dieses Gebiet das Land der Reisfelder (田の国) und spielte keine bedeutende Rolle in den internationalen Beziehungen. Das Land liegt an der Kreuzung wichtiger Wege, was es zu einem praktischen Stützpunkt für Operationen machte, gleichzeitig aber häufig zum Schauplatz von Konflikten der Großmächte wurde.
Das Klima und die Landschaft des Landes werden im Detail nicht enthüllt, jedoch ist bekannt, dass es dichte Wälder und felsige Formationen gab, die sich für die Errichtung verborgener Unterschlüpfe eigneten. Dank der geografischen Nähe zum Land des Feuers konnte Orochimaru schnell Truppen verlegen und geheime Aktivitäten durchführen.
In administrativer Hinsicht blieb das Land des Klangs lange Zeit ein vasallisches Gebiet mit eigenem Daimyō. Erst nachdem Orochimaru eine Vereinbarung mit dem Herrscher getroffen hatte, entwickelte sich hier eine vollständige militärische Infrastruktur. Im Anime wird gezeigt, dass die lokalen Klane – Fuma, Shi und andere – infolge missglückter Feldzüge geschwächt wurden, und ihre überlebenden Vertreter wurden entweder zu Banditen oder traten dem neuen Regime bei.
Das Machtzentrum wurde Otogakure (verstecktes Dorf des Klangs) – das persönliche Dorf Orochimaru, das offiziell dem Daimyō unterstand, aber faktisch vom Sannin selbst regiert wurde. Im Gegensatz zu klassischen versteckten Dörfern war Otogakure nicht auf den Schutz des Landes ausgerichtet, sondern auf die Durchführung von Experimenten, die Entwicklung von Siegeln des Fluchs und die Ausbildung von Kriegern zur Verwirklichung Orochimarus Ambitionen.