Weißer Zetsu verdiente sich den Spitznamen Plappermaul nicht ohne Grund – er redete ständig, machte Witze und stichelte gegen alle um ihn herum, einschließlich seines eigenen Partners. Sein fröhliches und unbeschwertes Gemüt machte ihn zum einzig wirklich lebensfrohen Mitglied der Akatsuki. Er schloss aufrichtig Freundschaften mit seinen Kameraden, bedauerte Deidaras Tod und nannte Tobi einen guten Kerl, als Schwarz daran zweifelte. Selbst Obito, den Weißer zunächst nervte, wurde mit der Zeit sein Freund. Weißer glaubte, dass der Plan des „Monden-Auges" der Menschheit Nutzen bringe, und sah nichts Böses darin, Obito ohne Madaras Erlaubnis zu helfen. Bei all seiner Geschwätzigkeit blieb er äußerst loyal und pflichtbewusst und hinterfragte niemals Befehle. Im Kampf hielt er sich lieber im Hintergrund, da er selbst zugab, nicht für die Front gemacht zu sein. Seine Neugier siegte oft über ihn: Er betrachtete begeistert Sasonis echten Körper und freute sich auf interessante Kämpfe. Weißer verstand es, fremde Manieren und Persönlichkeiten so genau zu imitieren, dass er ganze Armeen in Paranoia versetzte. Trotz seiner scheinbaren Leichtfertigkeit wurden ihm die wichtigsten Spionageaufgaben anvertraut, und er ließ nie im Stich.