Jahiko war seit seiner Kindheit ein sturer und verzweifelt mutiger Junge, der sich nicht mit der Grausamkeit der Welt abfinden wollte. Er träumte davon, ein Gott und Herrscher zu werden, um die Kriege für immer zu beenden. Gegenüber Amegakure hegte er eine wütende Liebe und hasste den endlosen Regen, den er mit Tränen verglich. Unter den Waisen übernahm er die Rolle des Anführers und war der Frechste und Lauteste. Dabei scheute er sich nicht, Emotionen zu zeigen, und weinte bitterlich, als Jiraiya sie verließ. Von Nagato verlangte er dagegen, nicht den Kopf hängen zu lassen und sich »männlich« zu verhalten. Er übernahm schnell Jiraiyas Manieren und konnte ein ebenso anzügliches Grinsen aufsetzen, was den Lehrer in Verlegenheit brachte. In ihm zeigte sich früh die Philosophie »Auge um Auge« und der Glaube, dass der Stärkste überlebt. Trotz seiner äußeren Rauheit kümmerte er sich aufrichtig um Konan und Nagato und schwor, sie zu beschützen. Für seine Liebsten war er zu allem bereit, und diese Entschlossenheit zeigte sich bereits in der Kindheit. Er duldete kein Mitleid und suchte stets nach einem Weg, stärker zu werden. Für Konan hegte er warme Gefühle, und zwischen ihnen keimte gegenseitige Sympathie auf. Er lebte in der Hoffnung, dass sich eines Tages alles ändern würde, und diese Hoffnung trieb ihn bis zum Ende an.