In diesem Zeitraum bleibt Orochimaru ebenso sadistisch und besessen von Unsterblichkeit wie zuvor, doch die Unmöglichkeit, Jutsu zu verwenden, trifft sein Selbstwertgefühl schwerwiegend. Seine Hauptschwäche ist seine unerschütterliche Stolz, der zu diesem Ausgang führte: Er wollte Hiruzen leiden lassen, statt ihn schnell zu töten. Jetzt muss er sich auf Untergebene verlassen (Kabuto, Sasuke, Gurren im Anime), die seine Befehle ausführen, solange er selbst nicht vollwertig kämpfen kann. Er bleibt verräterisch und zynisch: Er tötete den Vierten Kazekage, manipuliert Sasuke, nutzt Kabuto als Spion in Akatsuki, behält jedoch ein aufrichtiges Interesse an der Entwicklung seiner Schützlinge bei. Seine Geduld gegenüber Sasuke ergibt sich nicht nur aus dem Verlangen nach dem Sharingan, sondern auch aus Bewunderung seines Genies, das seines eigenen in diesem Alter übertrifft. Orochimaru bleibt Sammler „seltenen Exemplare“ und führt Experimente fort, doch seine körperliche Beschränkung zwingt ihn, durch Mittelsmänner zu handeln. Sein Hauptziel ist es, auf einen neuen Körper (Sasuke) zu warten, und dafür ist er bereit zu allem. Seine Arroganz bleibt jedoch: Auch mit versiegelten Händen glaubt er an seine Überlegenheit, was letztlich zum Versuch führt, Sasuke zu ergreifen und zu scheitern.