In der Haft zeigte Mizuki keine Reue, sondern hegte nur noch größeren Groll und schmiedete Rachepläne. Alle seine Gedanken waren von dem Verlangen erfüllt, Iruka und Naruto zu töten. Er blieb genauso doppelzüngig, gerissen und skrupellos wie zuvor. Selbst gegenüber seiner ehemaligen Verlobten Tsubaki, die ihn immer noch liebte, empfand er nichts als Verachtung und griff sie ohne Zögern an. Sein Verstand war völlig von der Illusion eingenommen, dass Orochimaru seine Stärke anerkannt habe, und er war bereit, alles zu tun, um die begehrte Macht zu erlangen. Er genoss die Vorfreude auf eine langsame und qualvolle Abrechnung mit seinen Peinigern. Das Gefühl der Ungerechtigkeit und der gekränkte Stolz hatten ihn endgültig in einen besessenen Wahnsinnigen verwandelt. Selbst als Iruka versuchte, an seine Vergangenheit zu appellieren, wies er wütend alle Worte über Kameradschaft zurück und nannte sie lästigen Unsinn. Der Durst nach Macht war sein einziges Ziel geworden und hatte die letzten Reste Menschlichkeit völlig verdrängt. Um zu siegen, war er bereit, sein eigenes Leben zu riskieren und einen unvollendeten Trank zu sich zu nehmen.