Chōjūrō zeichnete sich durch extreme Schüchternheit und einen fast vollständigen Mangel an Selbstvertrauen aus, trotz seines Status als einer der Sieben Nebelschwertkämpfer. Er zweifelte ständig an der Richtigkeit seiner Handlungen und reagierte schmerzhaft auf Kritik. Mehr als alles andere auf der Welt bewunderte er die Fünfte Mizukage, Mei Terumī, und nannte sie in Gedanken freundlich und schön, mit dem Wunsch, ihr Lächeln zu beschützen. Ao, sein älterer Kamerad, schalt Chōjūrō ununterbrochen für seine Unentschlossenheit und Weichheit und nannte dieses Verhalten eines Mannes unwürdig. Im Alltag war er selbst bei der Wahl des Essens unsicher, was zusätzliches Genörgel des Leibwächters hervorrief. Doch hinter der äußeren Schüchternheit verbargen sich echte Loyalität und die Bereitschaft zu kämpfen, wenn es um die Sicherheit seiner Herrin ging. Mit der Zeit, besonders auf den Schlachtfeldern des Vierten Weltkrieges, wurde Chōjūrō viel selbstbewusster. Er zögerte nicht, Schwarzen Zetsu mit seiner Klinge zu durchtrennen, und erklärte direkt, dass sein Schlag umso stärker sei, je mehr Selbstvertrauen er habe. Dieser Moment wurde zu einem Wendepunkt in seinem Charakter, und er hörte auf, nur ein Schatten der Mizukage zu sein. Er übernahm die Verantwortung als vollwertiges Mitglied der Sieben Schwertkämpfer und gelobte, die Position mit seinem Leben zu verteidigen. Trotz seines Wachstums bewahrte er Bescheidenheit und Respekt vor Älteren, ohne jemals mit seiner gestiegenen Macht zu prahlen. Selbst mit dem legendären Hiramekarei in den Händen zeigte er keine unnötige Aggression und handelte lieber behutsam. Im Umgang mit Verbündeten war er höflich und wortkarg, während er Feinden mit kalter Entschlossenheit entgegentrat, ohne Worte zu verschwenden.