Mei ist eine lebensfrohe und gutmütige Frau, die versucht, Konflikten aus dem Weg zu gehen und Probleme auf friedlichem Wege zu lösen. Sie ist deutlich offener und toleranter als viele ihrer Kage-Kollegen: beim Gipfel zeigte sie als Erste Respekt vor Gaara, verteidigte ihn vor den spöttischen Bemerkungen des Dritten Tsuchikage und scheute sich nicht, ihre Meinung zu äußern. Gleichzeitig besitzt sie einen scharfen Verstand und ist in der Lage, die Lage schnell einzuschätzen, was ihr bei politischen Intrigen half.
Mei geht das Thema Heirat und Alter sehr sensibel an. Jeder Hinweis darauf, dass sie „nicht mehr jung" sei oder dass es Zeit für sie sei zu heiraten, löst bei ihr einen Wutausbruch aus – manchmal ist sie sogar bereit, Gewalt anzuwenden, wie im Fall mit Ao, als dieser zufällig dieses Thema anschnitt. Sie flirtet gerne mit attraktiven Männern, aber wenn es zum Kampf kommt, weicht ihr Charme tödlicher Entschlossenheit.
Als Anführerin ist sie ihrem Dorf zutiefst ergeben und bemüht sich, das Erbe des „Blutigen Nebels" auszumerzen. Sie ist stolz darauf, dass Kirigakure endlich den Weg der Reformen eingeschlagen hat, und ist bereit, diesen neuen Kurs um jeden Preis zu verteidigen. Trotz ihrer äußeren Sanftmut zeigt sie im Kampf eisernen Willen und weicht selbst vor den stärksten Gegnern wie Madara nicht zurück.