Orochimarus Fluchsiegel-Technik ist ein Kinjutsu, das Orochimaru auf Grundlage der Erforschung von Jūgos Körper erschuf. Er isolierte ein besonderes Enzym aus Jūgos Körperflüssigkeiten und vermischte es mit seiner Senjutsu-Chakra, wodurch er ein Siegel erhielt, das man anderen aufprägen kann. Das Siegel wird gewöhnlich durch einen Biss in den Nacken gesetzt, woraufhin die Person das Bewusstsein verliert, während der Körper die Markierung annimmt oder abstößt. Die Kompatibilität liegt bei etwa zehn Prozent, und jene, deren Körper das Siegel nicht annimmt, sterben. Orochimaru prägt diese Siegel entweder starken Dienern auf oder jenen, die er als künftige Gefäße betrachtet.
Ein aktives Siegel zieht das eigene Chakra des Trägers heraus und ersetzt es durch Orochimarus Senjutsu-Chakra, wodurch sich der Chakra-Vorrat verzehnfacht und alle Techniken verstärkt werden. Auf der ersten Stufe breitet sich das Siegesmuster über den Körper aus und verursacht starke Schmerzen, die mit der Zeit nachlassen. Erfahrene Anwender können das Ausmaß der Ausbreitung des Musters kontrollieren. Die zweite Stufe bewirkt eine physische Transformation: Die Iris wird gelb, die Sklera schwarz, die Haut verändert ihre Farbe, die Haare verlängern sich und die Kraft nimmt erheblich zu. Eine längere Anwendung der zweiten Stufe zerfrisst jedoch Geist und Körper und treibt in den Wahnsinn.
Das Siegel zu entfernen ist nahezu unmöglich, meist wird es lediglich unterdrückt. Orochimaru hinterlässt bewusst einen Teil seines Bewusstseins in jedem Siegel, sodass er, solange mindestens ein Siegel existiert, nicht endgültig sterben kann.