Kinoe ist das Produkt des grausamen Systems „Wurzel“: Er ist emotionslos, diszipliniert und führt Befehle Danzo’s ohne Zögern aus. Er erinnert sich nicht an seine Vergangenheit, seine Familie oder seinen richtigen Namen, daher baut sich seine gesamte Identität um Missionen und Dienst herum. Er spricht selten, beschwert sich nicht und stellt keine Fragen. Doch in ihm lebt eine unterdrückte Menschlichkeit. Bei der Begegnung mit Yukimi aus dem Iburu-Clan erlebt er erstmals Zuneigung und wählt sogar den Namen „Tenzō“, den ihm das Mädchen gab. Er beginnt, Danzo’s Methoden in Frage zu stellen, insbesondere als er den Befehl erhält, Kakashi zu töten – einen Menschen, der ihn verschont hatte. Im Konflikt mit Kakashi zeigt Kinoe Sturheit und Misstrauen, erkennt jedoch schließlich Kakashis Recht an und verzichtet darauf, seinen Freund zu töten. Er ist fähig zu Mitgefühl: Er gibt dem vergifteten Kakashi das Gegengift und hilft Yukimi. Trotz seiner äußeren Kälte reift in ihm ein Aufbegehren gegen die Unmenschlichkeit des „Wurzelsystems“, das letztlich zu seinem Austritt führt.