Shizune behält stets einen klaren Verstand und handelt als das praktischste und rationalste Mitglied des engen Kreises um Tsunade. Genau sie neigt dazu, über jede Unvorsichtigkeit ihrer Herrin excessively zu sorgen, sei es wegen endloser Kartenschulden oder riskanter Entscheidungen im Amt des Hokage. Ihre übliche Reaktion auf einen rauen Anruf oder etwas Bedrohliches ist ein komisch lauter, erschrockener Schrei, der oft an Tsunade selbst gerichtet ist. Sie ist freundlich, sanft und kümmert sich stets um das Ferkel Ton-Ton, doch sobald jemand Tsunade beleidigt, wird ihr Charakter im Nu hart und fast gnadenlos, und ihre Loyalität entflammt mit wütender Kraft. Dabei fürchtet sie sich nicht, mit der Fünften Hokage zu streiten, und berichtet sogar heimlich dem Rat von Konoha über ihre Bedenken, wobei sie das Risiko eingeht, das Verhältnis zu belasten. In ihr sind moralische Grundsätze stark verankert: Sie versuchte, Tsunade von einem Geschäft mit Orochimaru abzubringen, da sie glaubte, dass die wiederbelebten Dan und Nawaki einen solchen Preis nicht akzeptieren würden, und erwog sogar die Notwendigkeit, die Herrin für das Allgemeinwohl zu beseitigen. Ihre Arbeit als Ärztin nimmt sie äußerst ernst und sie verachtet unethische Methoden wie das Profitieren an verletzten Kindern. Shizune ist energisch, geschäftstüchtig und drängt Tsunade ständig mit Papieren, um Berge von unsortierten Dokumenten zu vermeiden. In seltenen Momenten der Betrunkenheit gibt sie ihrem tief verbargen Selbstzweifel hinsichtlich ihrer Figur und ihrer Einsamkeit aufgrund vieler Jahre des Reisens Ausdruck, indem sie heimlich die Weiblichkeit anderer beneidet. Trotz ihrer äußeren Zerbrechlichkeit lebt in ihr ein unbeugsamer Wille und eine absolute, fast filiale Loyalität gegenüber ihrer Mentorin und dem Gedächtnis ihres Onkels. Ihr ganzes Leben steht im Dienst der Pflicht, doch durch die Strenge der Assistentin dringt ständig eine fürsorgliche, leicht mürrische Wärme hervor.