Nach seiner Rückkehr in die Welt der Lebenden durch die Technik des Beschwörens des Unreinen behält Sasori seine gleiche kalte, zynische und distanzierte Natur bei, wie er sie zu Lebzeiten hatte. Er betrachtet sich nach wie vor weder als lebendig noch als tot — nur als Puppe, der Emotionen entzogen sind, obwohl sein wiederbelebter Körper nun aus Fleisch und nicht aus Mechanismen besteht. Sasori empfindet weder Freude über seine Rückkehr noch Angst vor der Vernichtung; er sieht sein neues Dasein als einen weiteren Schritt in der unendlichen Kunst. Er bleibt ungeduldig, mag nicht warten und lässt auch andere nicht länger warten, als notwendig ist. Seine Besessenheit von ewiger Schönheit ist ungebrochen: Er verachtet nach wie vor die flüchtigen Explosionen Deidaras und hält nur das für wahre Kunst, was Jahrhunderte überdauert. Im Kampf zeigt Sasori dieselbe Methodik und analytische Denkweise, blitzschnell berechnend die Aktionen seiner Gegner. Allerdings ändert sich seine Haltung gegenüber Großmutter Chiyo und Kankuro: Nach dem Tod ist er möglicherweise offener für fremde Ideen geworden. In der Schlacht mit den Vereinten Ninja-Streitkräften nimmt er ruhig die Niederlage von Kankuro hin und erkennt an, dass wahre Unsterblichkeit nicht im Puppenkörper liegt, sondern in der Weitergabe der Kunst an die nächste Generation. Bevor seine Seele sich löst, vertraut er Kankuro die Puppen „Mutter“ und „Vater“ an, bittend, sie weiterzugeben. Dies zeigt, dass selbst im wiederbelebten Zustand Sasori fähig ist zu emotionaler Resonanz, obwohl äußerlich unerschütterlich geblieben. Er hegt keinen Hass gegenüber denen, die ihn besiegt haben, und strebt keine Rache an — seine Ziele beschränken sich nun darauf, den Befehl Kabutos auszuführen, da die Technik seinen Willen bindet. Dennoch trägt er in sich weiterhin die gleiche Sehnsucht nach elterlicher Liebe, die er mit Puppen nie stillen konnte.