Dai war ein äußerst stolzer und lebensfroher Mensch, der niemals den Mut verlor. Er nahm oft seine beliebte ‚Pose des guten Kerls‘ ein und dankte sogar denen, die ihn wegen seines niedrigen Rangs tadelten. Dai glaubte fest daran, dass für jede Errungenschaft Selbstvertrauen nötig ist. Er war der Meinung, dass die wahre Jugend erst dann endet, wenn ein Mensch seine Überzeugungen und seine Freude verrät. Mit seinem Sohn Gai hatte er eine sehr herzliche und enge Beziehung: Er ermutigte den Jungen ständig und ließ nicht zu, dass er den Mut verlor. Gleichzeitig konnte er streng sein und schalt Gai wegen seines mangelnden Glaubens an die eigenen Kräfte. Dai empfand niemals Angst vor Feinden und war ohne Zögern bereit, sich für diejenigen zu opfern, die er liebte. Zu seiner wichtigsten Regel und seinem Vermächtnis an seinen Sohn machte er den Gedanken, dass ein wahrer Sieg nicht der Sieg über einen starken Gegner ist, sondern die Möglichkeit, diejenigen zu beschützen, die einem lieb sind. Er war bis zum Äußersten beharrlich und verbrachte zwei Jahrzehnte mit erschöpfenden Trainings, um die Acht Tore zu meistern. Trotz des Spotts seiner Umgebung wurde er nicht verbittert und bewahrte sich eine reine Seele. Sein Enthusiasmus wirkte manchmal übertrieben, aber er war absolut aufrichtig. Er schämte sich nicht für seinen Rang als ewiger Genin und sah darin nur einen Grund, sich noch mehr anzustrengen. Bei all seiner Sanftmut besaß er einen unerschütterlichen Willen. Genau dieser Wille verwandelte ihn von einer Lachnummer in eine Legende, wenn auch posthum.