Im Zustand des Unreinen Wiederlebens behält Kakuzu alle Persönlichkeitsmerkmale bei, die ihm im Leben eigen waren. Er folgt weiterhin der kalten Berechnung und bewertet die Situation aus der Perspektive des Nutzens, obwohl seine Handlungen nun vom Willen des Beschwörenden gelenkt werden. Kakuzu hat seine Geschäftssinnigkeit nicht verloren, doch im Krieg tritt sie hinter die vorgegebene Kampfaufgabe zurück. Er zeigt Pragmatismus und einen analytischen Verstand, indem er schnell die Kräfteverhältnisse auf dem Schlachtfeld einschätzt. Bei der Begegnung mit früheren Gegnern wie Izumo und Kotetsu gesteht er ein, dass er dazu neigt, diejenigen zu vergessen, für die keine Belohnung zu erhalten ist. Kakuzu bemerkt das Fehlen von Hidan unter den Wiederbelebten und zieht den logischen Schluss, dass sein Partner wahrscheinlich enthauptet, aber noch am Leben ist. Er handelt methodisch, indem er Masken freisetzt, um die Rolle des „Elefanten“ in der Schachmetapher des Kampfes zu spielen. Trotz seiner unfreiwilligen Stellung zeigt sein Verhalten keine Anzeichen von Verzweiflung oder Bedauern – lediglich Konzentration auf die Vernichtung des Feindes. Kakuzu respektiert starke Gegner, zögert jedoch nicht, sie ohne Vorwarnung anzugreifen. Ausbrüche von Wut, die ihm im Leben eigen waren, sind im Zustand der Wiederbelebung durch das kontrollierende Siegel gedämpft, aber nicht vollständig verschwunden. Er bleibt ein gefährlicher und unvorhersehbarer Kämpfer, dessen jahrhunderte langer Erfahrung ihn zu einer redoutable Waffe in den Händen von Kabuto macht. Im Kampf agiert er als autonome Kampfeinheit, die keine Befehle benötigt, um Initiative zu zeigen. Kakuzu zeigt keine Nostalgie nach der Vergangenheit, doch bei Anblick der Verwandlung von Kinkaku bemerkt er beiläufig, dass er derartiges sehr lange nicht gesehen hat. Seine Weltanschauung, die durch Jahrzehnte des Kopfgeldjägerdaseins gehärtet wurde, bleibt unverändert, selbst angesichts des endgültigen Untergangs.